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Geocaching Mysteries lösen - Kapitel 3 - Zahlen, Zahlen, Zahlen (1) - Einleitung, Fremdsprachen und das Zahlensystem der Maya

Geschrieben von Nina • Dienstag, 11. Dezember 2012 • Kategorie: Mysteries lösen
Geocaching Mysteries lösen

Kapitel 3 - Zahlen, Zahlen, Zahlen,...

Teil 1: Einleitung, Fremdsprachen und das Zahlensystem der Maya

Zahlen sind in aller Regel das, wonach wir suchen. Koordinaten. Ein Pärchen, Nord und Ost. Manchmal auch eine Peilung, wobei man hier dann noch einen Punkt braucht, von dem aus gepeilt werden muss. Meist ist das die Koordinate, an der das Listing platziert wurde.

Ist eine Koordinate versteckt, dann entweder in Gänze und der bei uns üblichen Grad-Dezimalminutenschreibweise (z.B. N 52° 12.345 E 009° 59.876). Oder als Teilmenge davon. Vielleicht nur die letzten 3 Ziffern von Nord und Ost (wobei dann, wenn es nich anders angegeben worden ist, die Listingkoordinate die fehlenden Koordinatenteile beinhaltet), oft sind es die letzten 5 Ziffern.

Wer die Rätselnden verwirren möchte, nutzt andere Koordinatenformate, z.B. die Dezimaldarstellung. Wodurch aus dem obigen Beispiel nun diese Schreibweise werden würde: 52.20575 9.997933. In Grad, Minuten und Sekunden ausgedrückt: N52° 12' 20.7" E9° 59' 52.56" . Taugt prima zur Verwirrung, wenn der Mysterylöser seinen Blickwinkel zu sehr auf die vermeintliche Koordinate in üblicher Schreibweise eingestellt hat. Umrechner zu den Koordinatenformaten hierzu finden sich im Internet und in nahezu jeder größeren Geocaching-App für unterwegs.

Soviel zu dem, was wir suchen. Jetzt dazu, wie wir es finden können. Die Kapitel hierzu werden sich zwangsläufig ständig überschneiden, also bitte nicht wundern. Somit beginnt dieser Bereich mit einem Thema, was hervorragend auch in den Bereich der "Sprache und Schrift" gepasst hätte:

Zahlen lassen sich schön verstecken, in dem man sie in fremden Sprachen darstellt. One, two, three werden wir ja alle noch frei übersetzt bekommen, aber was ist mit aon, M?t trà oder hai, ba? Glücklicherweise gibt es Suchmaschinen, die uns aus solchen Schwierigkeiten heraushelfen. Gemeiner wird es, wenn der Owner sich die Mühe gemacht hat und seine eigene Zählsprache entwickelt hat. Sofern diese nur aus den ersten 10 Ziffern besteht, hat man oft noch eine gewisse Chance, allein über Logik und den ungefähren Koordinatenbereich im Ausschlussverfahren weiter zu kommen.

Man sollte den Gedanken im Hinterkopf behalten, dass ein Mystery-Fragezeichen nur 2-3 KM von seinem Versteck (oder dem Startpunkt des Caches) liegen darf. Die gesuchte Koordinate lässt so schon mal ein wenig einkreisen.

Neben den Ziffern können natürlich auch 10er, 100er oder 1.000er Zahlworte in Fremdsprachen benutzt werden. Diese finden sich oft nicht mehr ganz so einfach über Wikipedia und co und erfordern im schlimmsten Fall etwas Kombinationsgabe. Erst einmal um herauszufinden in welcher Sprache man sich befindet und dann, wie dort gezählt wird. Oft ist es ja wie im Deutschen, wo der Aufbau der Zahlwörter sich auf eine logische Art ähnelt (zumindest hinter der zwölf, übrigens ein Überbleibsel aus der Zeit, als das Dezimalsystem nicht die einzige Zählweise war und man sich gerne Zählsystemen bis 12, bis zum Dutzend bediente. ). Zwanzig, einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreißig, einunddreißig, zweiunddreißig. Auch ein Ausländer, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wird hier die Ähnlichkeiten erkennen und möglicherweise Schlussfolgern können, dass zweiundfünfzig in lateinischen Zahlen eben 52 ist. Die 3 zum Beispiel ist egal ob nun dree, drie, tre, tri, thrie, tres oder trais geschrieben, in fast allen bei Wikipedia aufgeführten Beispielen für Zahlwörter (http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlen_in_unterschiedlichen_Sprachen) leicht zu identifizieren.

Was aber, wenn wir die uns bekannten reinen Zahlen und Zahlenwörter verlassen und uns in andere Stellenwertsysteme begeben? Wenn wir nicht mehr wie in unserem Dezimalsystem bis 10 zählen (was nicht zufällig mit der Anzahl unserer Finger harmoniert), sondern vielleicht bis zwanzig, wie im Vigesimalsystem. Eine bei Cachern häufig benutzte Variante davon sind die Maya-Ziffern:

Urheber: Bryan Derksen Lizenz: GFDL

Vielleicht zählten die Maya mit Fingern und Zehen. Auf jeden Fall teilten sie in vier Blöcke zu je fünf Ziffern, wobei ein Punkt 1 zählt und ein Strich 5. Alles war hübsch sortiert, die Striche, also die 5er unten, die Punkte, also die Einer oben. So kommt man bis 19. Alle Zahlen, die größer waren, wurden einfach höher, also oben drüber über die Zahlenblöcke bis 19 geschrieben. Sowas nennt man Stellenwertsystem, wobei der zweite Block von unten mit 20 multipliziert wird, der darüber dann mit 400, dann kommt 8000, ...

Das Maya Zahlensystem

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8 Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
  1. [Da brauchte ich nach langer Zeit mal wieder diese Form der Verschlüsselung und...bekam kein grünes Licht
    im Geochecker des entsprechenden Caches. Warum nur?

    Weil - wie ich herausfand - es eine Besonderheit in der Berechnung der Maya gab, die der Owner
    a) nahm weil er die Ausnahme toll fand (und natürlich zur Verwirrung der Russen) oder
    b) den Regelfall gar nicht verstanden hat.

    Fakt ist jedenfalls, dass die Maya bei der Darstellung von Kalenderwerten bei der zweiten Stelle im Stellenwert-
    system nur von 0 - 17 zählten, so dass als Multiplikatoren folgende ergaben:
    7200er
    360er
    20er
    1er
  2. Hallo,
    habt Ihr schon mal so einen Code gehabt??
    Ist nur der Anfang!
    Gruß

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  3. Könnte OKTO3 sein.
  4. Ja, ist es,... :-( ;-)
  5. Hallo! Ich haenge auch an dem Raetsel .. wenn es OKTO3 ist, woher bekomme ich dann den benoetigten Code zum umrechnen?
  6. Hat sich erledigt :-D
  7. Habe schon alles mögliche probiert, aber es kommt nichts sinnvolles heraus. Habt ihr eine Idee?
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    9852934147852869145276542395214
    2581473698745621478963251575321
    5476257896321458874158632136987
    3698756325412785903547852978963
    3654896321478521436985236485214
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    2136987456321475236985147254785
    3258965478963214582147532256329
  8. Moin, vorher stammen denn diese Zahlen?
    Damit man(n) weiss, wo man ansetzen kann!?

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